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Daniel Brühl ist ohne Frage der Shooting Star unter den jungen deutschen Schauspielern. Für seine außerordentliche Leistung in Hans Weingartners "Das weiße Rauschen" wurde er in 2002 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller geehrt. |
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FILMEMACHER
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Fotografie
Maske
Produktionsltg
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Schauspiel
Weitere Rubriken werden bei Bedarf zugefügt.
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Wer ist der Nachfolger von Daniel Brühl?
Sind Sie vielleicht der nächste, oder kennen Sie jemanden, der es verdient hat, an dieser Stelle gekrönt zu werden?
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ARCHIV
Macher der Woche
Tom Tykwer
Milla Jovovich |
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Im Interview spricht der Kölner Daniel Brühl über seine Rolle als Alex in "Good bye, Lenin!"
Wie würden Sie Alex als Typen beschreiben?
Ich will ja nicht, dass das zu langweilig klingt, aber er ist ein ganz normaler Typ, ein sympathischer, humorvoller, aufgeweckter junger Mann, der in dieser Phase seines Lebens aber auch nicht so recht weiß, wohin mit sich, und sich viele Fragen stellt. Sehr stark definiert er sich, und das trifft auch auf mich persönlich zu, über die Bindung zu seiner Familie und der großen Liebe zu diesen Menschen: am stärksten zu seiner Mutter, aber auch zu Lara und seiner Schwester.
Es gibt für einen Schauspieler kaum eine größere Herausforderung, als normale Typen zu spielen und sie dennoch interessant und spannend zu gestalten.
Was ich wahnsinnig reizvoll finde, sind Figuren, die so an der Kippe stehen, die beides haben, zugleich tragisch und komisch sind: also den Slapstick-Faktor minimal halten, stattdessen ganz normal spielen und die Komik der Situation wirken lassen. Das bereitet mir viel Spaß und gerade diese Art von Humor steckt sehr stark in dem Drehbuch. |
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Gibt es Momente des Drehs, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?
So viele, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. Sofort fallen mir all die Dinge ein, die schief gelaufen sind. Wenn man bedenkt, wie viel Pech wir hatten, ist es richtig erstaunlich, dass dabei ein so schöner Film herausgekommen ist. Was da für Sachen passiert sind!
Können Sie zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen, was "Good bye, Lenin!" Ihnen bedeutet?
Auf jeden Fall sehr viel. Das ist definitiv eine meiner wichtigsten Arbeiten. Ich gehöre ja zu den Schauspielern, die gerne auch an kleineren Filmen arbeiten. Mir geht es primär um die Qualität und nicht die Größe eines Projekts. Bei "Good bye, Lenin!" stimmte die Mischung. Es ist ein großer Film, der ein großes Publikum begeistern und bewegen kann und soll, trotzdem ist die Qualität einfach großartig. Das ist ein ganz neues Format für mich.
Filmographie (Auswahl)
2003 DIE LIEBE IN GEDANKEN
2002 VAYA CON DIOS, ELEFANTENHERZ, GOOD BYE, LENIN!
2001 NICHTS BEREUEN, DAS WEISSE RAUSCHEN
2000 SCHULE
1999 DEEPLY
1999 HONOLULU
1998 SCHLARAFFENLAND |
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